„Welttag des Buches“ Lesen fördert Kreativität und logisches Denken

In Büchern folgt man Helden in spannende Abenteuer, sie spenden Trost und bringen zum Lachen
In Büchern folgt man Helden in spannende Abenteuer, sie spenden Trost und bringen zum Lachen

Zum „Welttag des Buches“ betonen Kultusminister Michael Piazolo und Kultusstaatsekretärin Anna Stolz die enorme Bedeutung des Lesens – auch und gerade beim Lernen zuhause.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

„Lesen ist so viel mehr als eine bloße Freizeitbeschäftigung. Bücher machen uns Spaß und bilden uns weiter, sie fördern die Kreativität und eröffnen neue Horizonte. Die Geschichten, die wir lesen, entführen uns in eine andere Welt, lenken uns ab vom Alltag und bereichern uns“, sagt Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Eigentlich gehörte es daher mittlerweile schon zur Tradition, dass Kultusminister und Staatssekretärin am 23. April, dem „UNESCO-Welttag des Buches“, jungen Menschen aus dem jährlich neu erscheinenden Welttagsbuch vorlesen. Doch auch hier verändert Corona ein gewohntes Bild: Die gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern geplanten Besuche von Piazolo und Stolz mussten aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen erst einmal auf den Herbst verschoben werden. Den Stellenwert dieses Tages und insbesondere die Bedeutung der Leseförderung schmälert das jedoch keinesfalls.

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz fügt hinzu: „Ein gutes Buch nimmt uns mit auf eine Reise, es beflügelt unsere Vorstellungskraft und lässt uns neue Welten entdecken. Wer gerne liest, der bildet sich weiter und fördert Empathie, Konzentration und die eigene Persönlichkeit.“

Stellenwert der Leseförderung größer als je zuvor

Die Lesekompetenz, deren Förderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, bleibt auch und gerade im digitalen Zeitalter der Schlüssel für schulischen und beruflichen Erfolg sowie für gesellschaftliche Teilhabe. An den Schulen in Bayern hat die Förderung der Lesekompetenz und -motivation ihren festen Platz. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich das öffentliche Leben aktuell verstärkt zuhause abspielt, betonen Kultusminister Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz: „Lesen ist Wissensvermittlung und ein Ausflug in die Welt der Fantasie. Beides ist in diesen Tagen vielleicht sogar noch wichtiger als zuvor.“

Das Kultusministerium und die bayerischen Schulen arbeiten im Bereich der Leseförderung mit vielen Partnern eng zusammen. So übernimmt das Ministerium unter anderem die Schirmherrschaft über die jährlich anlässlich des Welttags des Buches stattfindende Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, die gemeinsam von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF getragen wird. Der Aktionstag, der in diesem Jahr zum 24. Mal stattfindet, wird auf Grund der aktuellen Schul- und Buchhandelsschließungen auf den Weltkindertag am 20. September 2020 verschoben. Deutschlandweit haben im vergangenen Jahr rund 1.000.000 Viert- und Fünftklässler teilgenommen, über 190.000 davon in Bayern. Ein wesentlicher Teil der Leseförderung ist auch die Weiterentwicklung von Sprachkompetenzen. So erhalten die teilnehmenden Kinder der 4. und 5. Jahrgangsstufe einen Gutschein für das Buch „Abenteuer in der Megaworld“, das es durch zusätzliche Illustrationen und einer Comic-Version auch Kindern mit noch geringen Deutschkenntnissen erlaubt, in die Welt der Literatur einzutauchen.

Video: Kultusstaatssekretärin Anna Stolz zum „Welttag des Buches“ 2020

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Leseförderungsinitiative #lesen.bayern

Mit der schulart- und fächerübergreifenden Leseförderungsinitiative #lesen.bayern unterstützt das Kultusministerium die Schulen zusätzlich dabei, die Lesekompetenz der bayerischen Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen systematisch und auch fachspezifisch zu fördern. Hierfür wurden ein Leitfaden am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung erstellt und das Online-Unterstützungsportal www.lesen.bayern.de entwickelt. Praxisnahe Zusammenfassungen wichtiger Grundlagen helfen den Lehrerinnen und Lehrern ebenso wie die praktischen Hinweise für Unterricht und Schulleben, das fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel „Sprachliche Bildung“ umzusetzen. Darüber hinaus bietet das Portal Anregungen und Empfehlungen rund ums Lesen für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und Lehrkräfte. Zu den vielfältigen digitalen Lese-Aktionen, die es derzeit auf Grund der Corona-Krise im Netz gibt, ist ganz aktuell auf dem Portal eine eigene Seite mit den entsprechenden Hinweisen zu finden (www.lesen.bayern.de/leseaktionen).

Auf dem Portal sind zudem Materialien des Projekts FiLBY (Fachintegrierte Leseförderung Bayern) zur gezielten und systematischen Leseförderung für die Grundschule auf der Basis von Sachtexten eingestellt worden, mit denen Schülerinnen und Schüler selbstständig ihre Leseflüssigkeit trainieren können.

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