Pressemitteilung Nr. 089 vom 16.07.2020 67. Europäischer Wettbewerb EUnited - Europa verbindet: Bayern punktet mit bester Teilnahmezahl und vielen Preisen

135 Geld- und Sachpreise gehen nach Bayern, 8 Beiträge als "beste Arbeiten" prämiert

MÜNCHEN. EUnited- Europa verbindet – unter diesem Motto rief der 67. Europäische Bundeswettbewerb Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland dazu auf, ihre Gedanken zu einem gemeinsamen Europa in kreativer Form, sei es in Form von Bildern, Videos, Songs oder Poetry Slams, festzuhalten. Über 22.600 bayerische Schülerinnen und Schüler kamen diesem Aufruf nach. Damit liegt Bayern mit deutlichem Abstand auf Platz 1 der Beteiligungszahlen.

Dieses überragende Engagement wird mit positiven Erfolgen belohnt: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben auf Bundesebene 135 Geld- und Sachpreise gewonnen“, freut sich Kultusminister Michael Piazolo. „Mit ihren cleveren und innovativen Beiträgen haben sie gezeigt, was junge Menschen mit einem gemeinsamen Europa verbinden: Unser gemeinsames kulturelles Erbe, der Wunsch nach Frieden, das Einstehen für eine offene und tolerante Gesellschaft, die von ihrer Vielfalt lebt, das Engagement für die Zukunft unseres Planeten. Die hohe Beteiligung am Wettbewerb und der Erfolg der Schülerarbeiten belegen, dass diese Werte das Miteinander und Gemeinschaftsgefühl an unseren Schulen prägen. Ich gratuliere den Gewinnern ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!“

Über die 67. Runde des Europäischen Wettbewerbs 2020

Bis Ende Januar hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Beiträge für den Europäischen Wettbewerb, den ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands, eingereicht. In vier Altersgruppen konnten die Schüler aus verschiedenen Aufgabenstellungen im schriftlichen, bildnerischen, medialen oder musikalischen Bereich auswählen und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Eine Landesjury reichte die besten Arbeiten an die Bundesjury weiter, welche ihr Urteil dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in einem digitalen Verfahren traf. 135 von gesamt 540 Preisen gingen dabei an Bayern, darunter drei Preise der Kultusministerkonferenz und fünf Preise für die beste Arbeit:

Beste Arbeit Text (Thema 1-1, Pippi Langstrumpf und Jim Knopf): Victoria Kammergruber von der Grundschule Emmerting- Mehring

Beste Arbeit Bild (Thema 2-3, Eeene meene muh): Stefan Madar vom Veit-Höser-Gymnasium Bogen

Beste Arbeit Bild (Thema 3-2, Give peace a chance): Diana Dorfner vom Veit-Höser-Gymnasium Bogen

Beste Arbeit Bild (Thema 4-1, Körper(kult)): Alba Maria Denkes von der Lothar-von-Faber Staatliche Fachoberschule Nürnberg

Beste Arbeit Medien/Musik (Thema 3-3, Klima in Europa): Theresa Reiter, Andreas Rotter, Luis Schäfer, Leon Ullmann von der Chiemsee Realschule Prien am Chiemsee

 

Preis der Kultusministerkonferenz (Thema 1-1, Pippi Langstrumpf und Jim Knopf): Jonas Kramer von der Grundschule Emmerting-Mehring

Preis der Kultusministerkonferenz (Thema 4-1, Körper(kult)): Alyson Forgas vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

Preis der Kultusministerkonferenz (Thema 2-3 Eeene meene muh): Lea Straub vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

 

Über den Europäischen Wettbewerb

Kreativ lernend Europa entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Von der ersten Klasse bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen kreative Beiträge einzureichen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – Bilder, Fotos, Collagen, Bücher, Texte, Essays, Reden, Videoclips und Trickfilme, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen und Onlinebeiträge: Alles ist willkommen! Außerdem können Schulklassen aus verschiedenen Ländern in Europa auch gemeinsam Wettbewerbsbeiträge einreichen – über eTwinning.

Der Wettbewerb fordert zu vertiefter Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht auf und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Aufgabenstellung und Methodik bieten den Lehrkräften eine konkrete Möglichkeit, die europäische Dimension im Unterricht zu erschließen. Die Themen zeigen auf, wo europäische Bezüge wirksam sind und auf welchem Feld europäische Entscheidungen verlangt werden. Sie machen auch deutlich, dass vielfach nur gemeinschaftliches Handeln Erfolg verspricht.

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