Coronavirus aktuell FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen
Zahlreiche Maßnahmen sorgen für einen sicheren Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Hier haben wir Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen sowie zu Beratungsmöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite fortwährend um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus. (Stand: 27.11.2020, 18:15 Uhr)

Sie können nach folgenden Themen filtern:

Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21

Wann endet die Schule vor Weihnachten? (akt. 27.11.2020, 18:15 Uhr)

Die Staatsregierung hat entschieden, dass in diesem Jahr am 21. und 22. Dezember kein Unterricht mehr stattfindet. Der letzte Unterrichtstag im Jahr 2020 ist somit Freitag, der 18. Dezember.

Wir geben damit den Familien die Möglichkeit, vor den Feiertagen noch einmal die Kontakte deutlich zu reduzieren, um beispielsweise auch zusammen mit den Großeltern das Weihnachtsfest möglichst sicher feiern zu können.

Am 21. und 22. Dezember wird eine Notbetreuung angeboten (siehe auch die entsprechende Frage unten).

Gibt es am 21. und 22. Dezember eine Notbetreuung? (akt. 27.11.2020, 18:15 Uhr)

Ja. Die Schulen bieten – soweit das Infektionsgeschehen es zulässt – an beiden Tagen eine Notbetreuung an

  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6,
  • für Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht,
  • für alle Schülerinnen und Schüler von Förderschulen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) sowie der Schulen für Kranke.

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie Ihren Jahresurlaub bereits aufgebraucht haben bzw. Ihr Arbeitgeber Sie an diesen Tagen nicht freistellen kann,
  • beide Elternteile (bzw. die oder der Alleinerziehende) in einem sog. systemrelevanten Beruf arbeiten,
  • Sie z. B. selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben.
  • Schülerinnen und Schüler an Förderschulen (einschließlich der Kinder in der SVE) sowie an Schulen für Kranke können die Notbetreuung nach Anmeldung ohne besondere Begründung besuchen.

Bitte bedenken Sie: Je mehr Kinder die Notbetreuung besuchen, desto mehr Kontakte haben sie. Nehmen Sie das Angebot daher nur in Anspruch, wenn Sie Ihr Kind an diesen beiden Tagen nicht selbst betreuen können.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.

Sie können die Informationen auch dem Merkblatt für Erziehungsberechtigte entnehmen.

Was bedeutet die „Hotspot-Strategie“ für die Schulen? (akt. 27.11.2020, 18:15 Uhr)

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit deutlich erhöhten Sieben-Tage-Inzidenzen – sog. „Hotspots“ – werden ab Dezember erweiterte Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten, von denen die Schulen wie folgt betroffen sind:

Landkreise und kreisfreie Städte mit Sieben-Tage-Inzidenz ab 200:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt ab 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gilt:

An allen weiterführenden und beruflichen Schulen wird ab der Jahrgangsstufe 8 ein Mindestabstand von 1,5 Metern auch im Klassenzimmer eingeführt. In aller Regel wird dies zum Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht mit geteilten Lerngruppen führen, wenn der Mindestabstand sonst nicht eingehalten werden kann.

Vorbehaltlich einer anderen Anordnung der Kreisverwaltungsbehörde sind folgende (Abschluss-) Klassen der verschiedenen Schularten von der Einführung des Mindestabstands bzw. dem Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht ausgenommen:

  • an Mittelschulen und den entsprechenden Förderzentren, die nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen unterrichten, die Jahrgangsstufen 9 und 10 (inklusive Vorbereitungsklassen)
  • die Deutschklassen an Mittelschulen in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 sowie die Berufsintegrationsvorklassen und Deutschklassen an Berufsschulen
  • an den Sonderpädagogischen Förderzentren die Jahrgangsstufe 9
  • an den Realschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Jahrgangsstufe 10
  • an den 3-stufigen Abendrealschulen die Jahrgangsstufen 3 und an der 4-stufigen Abendrealschule die Jahrgangsstufe 4
  • an den 3-stufigen und 4-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 10 sowie an den 2-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 11 sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung
  • an Gymnasien die Jahrgangsstufen 11 und 12
  • an den Abendgymnasien und den Kollegs die Jahrgangsstufen II und III
  • an den Beruflichen Oberschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Jahrgangsstufen 12 und 13
  • an den Berufsschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Klassen mit anstehender Kammerprüfung im Schuljahr 2020/2021 und die Klassen des Berufsvorbereitungsjahres
  • die Abschlussklassen der Berufsschulstufe an Förderzentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperlich-motorische Entwicklung
  • an allen Berufsfachschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung
  • an allen Fachschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen und die Klassen, in denen wesentliche Teile von Abschlüssen abgelegt werden, sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung
  • an allen Fachakademien (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen, sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung
  • am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern jeweils die Abschlussjahrgänge sowie am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern auch die Vorabschlussjahrgänge
  • an allen schulaufsichtlich gemäß Art. 102 Abs. 2 BayEUG angezeigten Ergänzungsschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen
  • an Schulen besonderer Art die Jahrgangsstufen und Züge, die den hier genannten jeweiligen Schularten entsprechen

Wo immer möglich, sollten für diese Klassen große Räume genutzt werden, in denen der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Die Schulen erhalten eine gewisse Vorlaufzeit, um geeignete Maßnahmen zur Einführung des Mindestabstands bzw. zur Umstellung auf das Wechselmodell zu ergreifen. Schüler und Eltern werden jeweils so rasch wie möglich informiert. Dies gilt auch für die Kreise, in denen die 7-Tage-Inzidenz am 1. Dezember bereits bei mindestens 200 liegt. Die Pflicht zur Sicherstellung des Mindestabstands gilt ab dem auf die Überschreitung des Inzidenzwerts folgenden Tag.

Landkreise bzw. kreisfreie Städte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 300:

Die oben genannten Maßnahmen gelten auch hier.

Darüber hinaus können weitere Einschränkungen im Schulbetrieb vorgenommen werden; in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen kann zunächst die Einhaltung des Mindestabstands in weiteren Jahrgangsstufen angeordnet werden, um Schulschließungen zu vermeiden. Die Entscheidung hierüber wird vor Ort von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde getroffen.

Nach welchen Hygienevorgaben wird der Unterrichtsbetrieb nach den Herbstferien organisiert? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Die verantwortungsvolle Umsetzung des Rahmen-Hygieneplans hat in den ersten Wochen des Schuljahres 2020/21 wesentlich dazu beigetragen, dass die bayerischen Schulen bislang nicht als Infektionsherde in Erscheinung getreten sind. Die grundlegenden Hygienevorgaben (wie z. B. allgemeine Hygiene- und Verhaltensregeln im Schulhaus, Vorgaben zur Klassen- und Gruppenbildung) gelten daher unverändert weiter.

Generell gilt in allen Jahrgangsstufen an allen Schulen eine allgemeine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände und somit auch während des Unterrichts, für Schülerinnen und Schüler auch am Sitzplatz.

Hier finden Sie den aktuellen Rahmen-Hygieneplan sowie dessen wichtigste Punkte in einer Kurzzusammenfassung.

Welche weiteren Maßnahmen zum Infektionsschutz sind möglich? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Ziel ist es, die bayerischen Schulen so lange wie möglich offenzuhalten. Sollte das Infektionsgeschehen an den Schulen dies erforderlich machen, können die Gesundheitsämter nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit  bei Infektionsvorkommnissen oder Verdachtsfällen in einzelnen Klassen, Kursen, Jahrgangsstufen oder Schulen jeweils für diese weiterhin anordnen, dass

  • ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen und in den Räumen für den schulischen Ganztag bzw. der Mittagsbetreuung einzuhalten ist

oder

  • der Präsenzunterricht sowie schulische Ganztagsangebote und die Mittagsbetreuung, jeweils als Präsenzveranstaltungen, vorübergehend eingestellt werden.

Ob bei der Anordnung des Mindestabstands Präsenz- und Distanzunterricht im tage- oder wochenweisen Wechsel stattfinden oder bestimmte Jahrgangsstufen (wie z. B. Eingangs- oder Abschlussklassen) bevorzugt Präsenzunterricht erhalten, richtet sich nach den räumlichen und pädagogischen Gegebenheiten vor Ort.

Für die Klasse meines Sohnes/meiner Tochter hat das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet. Wird während dieser Zeit eine Notbetreuung eingerichtet? (akt. 08.10.2020; 14:20 Uhr)

Für den Fall, dass das örtliche Gesundheitsamt eine Quarantänemaßnahme anordnet, wird in der betreffenden Klasse von Präsenz- auf Distanzunterricht umgestellt.

Eine Notbetreuung kann in diesem Fall jedoch nicht angeboten werden, da dies dem Ziel der Quarantäneanordnung zuwiderliefe.

Sind im Schuljahr 2020/2021 auch vollständige Schulschließungen möglich? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Ziel ist es, im Schuljahr 2020/2021 unter Berücksichtigung des regionalen bzw. lokalen Infektionsgeschehens so umfassend wie möglich Präsenzunterricht anzubieten.

Das zuständige Gesundheitsamt kann jedoch die zeitlich befristete Einstellung des Präsenzunterrichts anordnen – je nach Situation vor Ort in der bzw. den jeweils betroffenen Klasse/n bzw. Kursen, ggf. – soweit aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich – auch an einer oder ggf. mehreren Schule(n). In diesem Fall wird vor Ort auf Distanzunterricht umgestellt (vgl. FAQ „Gibt es auch im Schuljahr 2020/2021 Distanzunterricht?“).

Gibt es auch im Schuljahr 2020/2021 Distanzunterricht? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Trotz der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen ist nicht auszuschließen, dass Schulen aufgrund des Infektionsgeschehens vom Präsenz- in den Distanzunterricht wechseln müssen. Dies kann entweder in einem Wechselbetrieb zwischen Distanz- und Präsenzunterricht oder bei einer vollständigen Umstellung auf Distanzunterricht auf Anordnung des Gesundheitsamts hin der Fall sein.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept fußt auf folgenden sieben Punkten:

  • 1. Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.
  • 2. Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.
  • 3. Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.
  • 4. Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.
  • 5. Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.
  • 6. Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.
  • 7. Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Dürfen im Distanzunterricht behandelte Inhalte Gegenstand von Leistungsnachweisen sein? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Laut § 19 Abs. 4 Satz 1 der Bayerischen Schulordnung ist Distanzunterricht Unterricht, der in räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern stattfindet.

Sowohl die im Präsenz- als auch die im Distanzunterricht erarbeiteten Inhalte sind Bestandteil der geltenden Lehrpläne. Wurden sie hinreichend behandelt, können sie damit auch Teil von Leistungserhebungen sein.

Können im Distanzunterricht Leistungsnachweise durchgeführt werden? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Probearbeiten, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben) werden grundsätzlich im Präsenzunterricht erbracht.

Auch mündliche Leistungsnachweise finden bevorzugt im Präsenzunterricht statt.

Jedoch ist auch im Distanzunterricht – abhängig von den Voraussetzungen vor Ort (bspw. technische Möglichkeiten, Alter der Schülerinnen und Schüler etc.) – das Erbringen mündlicher Leistungsnachweise möglich. Dafür sind vor allem die folgenden Formate geeignet:

  • Referate, Kurzreferate
  • Rechenschaftsablagen, mündliche Leistungserhebungen
  • Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Unterrichtsbeiträge (z. B. im Rahmen einer Videokonferenz)

Auch Formen kompetenzorientierter Aufgaben wie Portfolio-Arbeit, Ergebnisse von Projektarbeit etc. können für eine Leistungserhebung geeignet sein.

Welche Förderangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 richten die bayerischen Schulen zusätzliche Förderangebote ein. Der Schwerpunkt der Angebote liegt auf den Grundlagenfächern (in der Regel sind das Deutsch, Mathematik, ggf. auch Fremdsprachen oder weitere Angebote nach Schulprofil). Ziel ist, Schülerinnen und Schülern, bei denen die coronabedingten Einschränkungen zu besonderen Lern- bzw. Wissenslücken geführt haben, einen gelingenden Start in das Schuljahr 2020/2021 zu ermöglichen. Die Angebote sind mindestens bis zu den Allerheiligenferien eingerichtet.

Was ist beim Abhalten von Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Besprechungen, Konferenzen oder Versammlungen sind auf das notwendige Maß zu begrenzen. Für die Durchführung sind die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans an der Schule zu beachten.

Um Ansteckungsrisiken zu minieren, ist deshalb im Vorfeld jeder Versammlung oder Gremiensitzung zu prüfen, ob

  • sie unbedingt als Präsenzveranstaltung erforderlich ist und
  • ob es realisierbare Alternativen zum Präsenzformat, wie z. B. Videokonferenzen gibt. Die Bayerische Schulordnung erlaubt seit diesem Schuljahr, bei Beratung und Beschlussfassung digitale oder fernmündliche Formate zu nutzen.

Wenn nur ein Präsenzformat in Frage kommt, sollte auf eine möglichst straffe Tagesordnung und Vorentlastung, z. B. durch Vorabzusendung von Informationen, geachtet werden, um die Dauer zu minimieren. Die Teilnehmerzahl sollte auf die kleinstmögliche Größe begrenzt werden. Entsprechend der Teilnehmerzahl wären angemessen große Räumlichkeiten zu bestimmen, um die Abstandsregeln sicher einhalten zu können.

Durch zeitliche und räumliche Entzerrung, z. B. der Klassenelternabende, kann ebenfalls ein wirksamer Beitrag zur Risikominderung geleistet werden.

Was ist beim Abhalten von Elternsprechtagen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Unter Infektionsschutzgesichtspunkten stellen Elternsprechtage als Präsenzveranstaltungen eine große Herausforderung dar. Viele Schulen haben im Rahmen der Erziehungspartnerschaft bereits Alternativen festgelegt. Grundsätzlich sollten in der derzeitigen Situation bei der Organisation telefonische oder digital gestützte Formate bevorzugt realisiert werden. Entsprechendes gilt auch für Sprechstunden von Lehrkräften, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften nicht unbedingt erforderlich ist.

Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

Bereits gebuchte derartige Schülerfahrten sind grundsätzlich abzusagen. Neubuchungen von Schülerfahrten für das kommende Schuljahr 2020/2021 können nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Hier finden Sie weitere Hinweise zum Thema „Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?“.

Welche Regelungen gelten hinsichtlich verpflichtender Betriebspraktika (Mittelschule) bzw. Betriebspraktika in der Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren?

Neben der Aufarbeitung von entstandenen Lücken ist auch der Berufsorientierung als profilbildendes Element der Mittelschule und als wesentlicher Unterrichtsbestandteil in Mittelschulstufe und Berufsschulstufe der Förderzentren ein hoher Stellenwert einzuräumen. Betriebspraktika werden daher sowohl in Phasen des Präsenzunterrichts als auch – wenn dies vor Ort gewünscht ist – in Phasen des Lernens zu Hause durchgeführt. Voraussetzungen sind insbesondere die Bereitschaft des Betriebs, die Einhaltung des Infektionsschutzes sowie die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung im üblichen Rahmen.

Weitere Maßnahmen der Berufsorientierung auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern erfolgen, soweit die Anforderungen an den Infektionsschutz beachtet werden (s.o.). Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Berufsorientierungsmaßnahmen weder um Lehr- und Schülerwanderungen noch um Schülerfahrten handelt. Entfallene Berufsorientierungsmaßnahmen sollen bis zum Ende des Kalenderjahres nachgeholt werden. Eine vorherige Information des Elternbeirats und des Schulforums wird empfohlen.

Welche besonderen organisatorischen und hygienischen Maßgaben gelten an den Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE)? (akt. 04.09.2020, 16:00 Uhr)

Auch an den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) läuft der Regelbetrieb unter bestimmten Hygieneauflagen. Die Kinder werden dabei in festen Gruppen betreut, damit im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können. Bei Tätigkeiten im Rahmen der körperlichen Pflege gelten die allgemeinen Hygienestandards (z. B. das Tragen geeigneter Handschuhe, Durchführung der vorgesehenen Desinfektionsmaßnahmen). Bei aufwendigen pflegerischen Tätigkeiten wird hinsichtlich der Auswahl der Schutzausrüstung empfohlen, sich an den geltenden Hygienestandards und an den KRINKO-Empfehlungen zur Infektionsprävention in Heimen zu orientieren. Darüber hinaus gilt an den SVE der allgemeine Rahmen-Hygieneplan.

Basisinformationen zum neuen Schuljahr 2020/2021 in anderen Sprachen und in Leichter Sprache haben wir hier zusammengestellt.

Zentrale Aspekte des Rahmen-Hygieneplans

Welche Ziele werden mit dem Rahmen-Hygieneplan verfolgt? (akt. 07.10.2020, 09:15 Uhr)

Alle Schüler/innen sollen im Schuljahr 2020/2021– auch bei einer sich verschlechternden Infektionslage – möglichst lange am Präsenzunterricht teilnehmen können.

Der Rahmen-Hygieneplan dient dazu, den Gesundheitsschutz für alle am Schulleben beteiligten Personen zu gewährleisten sollen. Für detaillierte Informationen wird auf den Rahmen-Hygieneplan in der jeweils aktuellen Fassung verwiesen, der hier abrufbar ist.

Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sieht der Rahmen-Hygieneplan für den Schulalltag vor? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Auf persönliche Hygiene achten (z. B. regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten wo immer es möglich ist; Einhaltung der Husten- und Niesetikette; Verzicht auf Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln usw.; altersgerechte Anwendung von Desinfektionsmittel usw.)
  • Regelmäßiges Lüften (mindestens alle 45 Minuten für mindestens 5 Minuten eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung vornehmen; wenn möglich auch öfters während des Unterrichts)
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände und somit auch am Platz im Klassenzimmer (siehe hierzu die FAQ „Gibt es eine Maskenpflicht im Unterricht bzw. auf dem Schulgelände?“)
  • Möglichst feste Gruppenbildung mit möglichst wenig Durchmischung der Lerngruppen (sofern die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen dies zulassen)
  • Feste Sitzordnungen in den Klassen- und Kursräumen, feste Raumzuteilung wo immer möglich
  • Bereitstellung von Flüssigseifenspendern und Händetrockenmöglichkeiten in den Sanitärbereichen
  • Ggf. versetzte Pausenzeiten oder andere schulorganisatorische Maßnahmen nach Ermessen der einzelnen Schule (z. B. Laufwege/-richtungen im Schulhaus, Regelungen zum Toilettengang etc.)

Den aktuellen Rahmen-Hygieneplan können Sie hier einsehen. Eine Kurzfassung mit den wichtigsten Punkten finden Sie hier.

Wie wird mit Schülerinnen und Schülern verfahren, für die das Coronavirus individuell eine besondere Risikosituation darstellt?

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihrer Schulpflicht grundsätzlich im Unterricht in der Schule nachkommen. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden. Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt vorgenommen werden, der ein entsprechendes fachärztliches Attest erstellt. Eine solche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Im Falle der Befreiung von der Präsenzpflicht wegen erhöhten Risikos für eine COVID-19-Erkrankung erfüllen diese Schülerinnen und Schüler ihre Schulbesuchspflicht durch die Wahrnehmung der Angebote im Distanzunterricht.

Darf die Corona-Warn-App an Schulen verwendet werden?

Ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes ist auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Schülerinnen und Schüler können die Warn-App nutzen. Dafür darf das Mobiltelefon im Schulgelände und auch während des Unterrichts eingeschaltet bleiben, die Geräte müssen jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben. Anderweitige außerunterrichtliche Nutzungen von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Speichermedien im Schulgebäude und im Schulgelände bleiben für Schülerinnen und Schüler untersagt, soweit nicht im Einzelfall die Nutzung gestattet wird. Unberührt bleiben die Bestimmungen zum Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen".

Über die wichtigsten Fragen zu Bedeutung, Funktionsweise und Datenschutz informiert die Internetseite der Bundesregierung.

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung („Maskenpflicht“)? (akt. 13.11.2020, 17:20 Uhr)

Im Schuljahr 2020/2021 müssen alle Personen auf dem gesamten Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – dies gilt somit bis auf Weiteres für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte in allen Schulen und Jahrgangsstufen auch am Sitzplatz im Klassenzimmer.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer anderen geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) gilt für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe).

Sie umfasst – neben dem Klassenzimmer - auch alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z. B. Pausenhof, Sportstätten).

Zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten, können alle Personen ihre MNB abnehmen; Schülerinnen und Schüler müssen Tragepausen/Erholungsphasen gestattet werden (vgl. hierzu Pressemitteilung des StMUK vom 13.11.2020). So kann beispielsweise Schülerinnen und Schülern gestattet werden, die MNB auf den Pausenflächen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern gesorgt ist.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.

Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Was ist bei der Benutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken) zu beachten? (23.09.2020, 12:00 Uhr)

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet unter dem LInk www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu Mund-Nasen-Bedeckungen.

Bitte beachten Sie hierzu allgemein auch die Hinweise auf dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (vgl. auch den Rahmenhygieneplan, S. 18).

Konkret wird dort auf folgende Punkte verwiesen:

  • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).
  • Beim Aufsetzen der Maske ist darauf zu achten, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung sollte während des Tragens weder berührt noch verschoben werden.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden. Ggf. sollten Schülerinnen und Schüler daher mehrere Mund-Nase-Bedeckungen in die Schule mitnehmen.
  • Zum Abnehmen soll die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern angefasst werden.
  • So bald wie möglich nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte man sich die Hände waschen.
  • Einwegmasken werden nach dem Tragen in einem Mülleimer entsorgt.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen können vorübergehend in einem separaten Beutel aufbewahrt werden. Zu Hause kann die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Textile Mund-Nasen-Bedeckungen sollten baldmöglichst gewaschen werden.
  • Eine zuverlässige Methode der Reinigung ist das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60° C mit Vollwaschmittel.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sollen nach dem Waschen vollständig trocknen.
  • Wie effektiv andere Methoden der Reinigung wie das Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen sind, ist fraglich.

(Quelle: www.infektionsschutz.de)

Muss in den Schulen der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Wo immer es möglich ist, soll der Mindestabstand eingehalten werden, insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften sowie weiterem Personal.

Pausenverkauf, Essensausgabe und Mensabetrieb sind möglich, sofern gewährleistet ist, dass das Abstandsgebot von 1,5 m zwischen allen Schülerinnen und Schülern eingehalten wird.

Soweit dies aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich ist, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Welche Regelungen sind beim Schulsport zu beachten? Muss im Sportunterricht eine Maske getragen werden? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Sportunterricht ist möglich; vgl. hierzu die Hinweise unter Nr. 7.2 des Rahmen-Hygieneplans.

  • Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zumutbar bzw. möglich ist.
  • Im Freien ist eine Sportausübung ohne Mund-Nasen-Bedeckung möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unter allen Beteiligten eingehalten werden kann.
  • Für Leistungsnachweise im Rahmen von Abschlussprüfungen (wie etwa in der Qualifikationsphase des Gymnasiums) gelten Sonderregelungen (vgl. Nr. 7.2.1a des Rahmen-Hygieneplans).

Für die Sportausübung mit Mund-Nase-Bedeckung hat die Auswahl geeigneter Unterrichtsinhalte besondere Bedeutung. Hinweise hierzu finden sich u. a. auf der Homepage der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Welche Regelungen sind bei den künstlerisch-kulturellen Fächern bzw. beim Ausüben von Musik zu beachten? (akt. 09.11.2020, 09:45 Uhr)

Der Rahmen-Hygieneplan ermöglicht die Durchführung des lehrplangemäßen Unterrichts in Musik und Kunst.

  • Unterricht im Blasinstrument und im Gesang ist ausschließlich in Form von Einzelunterricht mit erhöhtem Mindestabstand von 2,5 Metern zulässig.
  • Singen sowie das Spielen auf Blasinstrumenten ist in Gruppen bis auf Weiteres nicht möglich.
  • Von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente sind nach jeder Benutzung in geeigneter Weise zu reinigen.
  • Angefallenes Kondensat in Blasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden und muss mit Einmaltüchern aufgefangen werden, die anschließend in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Ein kurzfristiger Verleih oder Tausch bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen. Nach dem Unterricht im Blasinstrument ist der Raum mindestens 15 Minuten zu lüften.

Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Was ist beim Lüften in Innenräumen zu beachten? (akt. 08.10.2020, 14:20 Uhr)

Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt gerade in den Herbst- und Wintermonaten eine besondere Bedeutung zu, da durch regelmäßige Frischluft die Ansteckungsgefahr z. B. in Klassenräumen verringert werden kann.

In den Klassenräumen soll alle 45 Minuten für mindestens 5 Minuten eine Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster (wenn möglich auch öfters während des Unterrichts) erfolgen.

In Sporthallen ist die Übungszeit auf längstens 120 Minuten am Stück beschränkt, anschließend ist ein ausreichender Frischluftaustausch vorzusehen.

Im musischen Bereich gilt:

  • Im Anschluss an den Unterricht im Blasinstrument soll mindestens 15 Minuten intensiv gelüftet werden.
  • Nach Unterricht im Gesang gilt der Grundsatz: Nach jeweils 20 Minuten Unterricht soll 10 Minuten gelüftet werden.

Kann das Lüften in den Klassenräumen durch technische Hilfsmittel unterstützt werden? Gibt es hierfür eine Förderung? (akt. 03.11.2020, 21:50 Uhr)

Besteht in einem Klassenraum die Möglichkeit zur Stoß- und Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster, ist dies grundsätzlich ausreichend. Wo sog. „raumlufttechnische Anlagen“ eingebaut sind, sollen diese mit möglichst hohem Frischluftanteil betrieben werden. 

Darüber hinaus kann das Lüften auch durch technische Hilfsmittel unterstützt werden. Weitere Informationen dazu, das Antragsformular sowie die Richtlinie zur Förderung von Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen (FILS-R) finden Sie hier.

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben? (akt. 13.11.2020, 17:20 Uhr)

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn

  • die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten),
  • die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden fieberfrei war,
  • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test (PCR- oder AG-Test) vorliegt (Entscheidung über Erforderlichkeit trifft Arzt).

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier.

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) in die Schule gehen? (akt. 13.11.2020, 17:20 Uhr)

  • Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt.
  • Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:
  • Ab dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.  
  • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn
    • nach mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde und
    • im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde.

Ein Merkblatt zum Umgang mit Krankheitssymptomen finden Sie hier.

Personaleinsatz

Welche Regelungen gelten für den Einsatz der Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal? (akt. 04.09.2020, 15:00 Uhr)

Im Regelfall sind Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal durch die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneplans sowie grundsätzlich durch Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m zu anderen Personen geschützt und können regulär vor Ort an der Schule unterrichten.

Gleichwohl kann in Einzelfällen in Abhängigkeit vom Vorliegen individueller Risikofaktoren der Bedarf bestehen, dem individuellen Schutzbedürfnis von Lehrkräften und sonstigem Personal mit besonderen Maßnahmen zu begegnen.

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe ist nach RKI nicht möglich.

Seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 gelten daher die folgenden Grundsätze für den Einsatz von Lehrkräften mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung:

Einsatz im Präsenzunterricht (oder ggf. der Notfallbetreuung) bei erhöhter Schutzbedürftigkeit:

Nicht alle besonders schutzbedürftigen Personen sind darauf beschränkt, ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten; ggf. können besondere zusätzliche Maßnahmen einen Einsatz vor Ort ermöglichen.

Hier ist eine individuelle Risikofaktorenbewertung durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erforderlich, welche die besondere Schutzbedürftigkeit der Lehrkraft darlegt und Vorschläge unterbreitet, mit welchen Mitteln dieser im Rahmen eines Einsatzes im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden könnte.

In diesem Zusammenhang vorstellbar sind beispielsweise organisatorische Empfehlungen dahingehend, dass die Lehrkraft zeitlich versetzt zu den Schülerinnen und Schülern den Raum betritt und verlässt, auf das Betreten des Lehrerzimmers verzichtet, von der Übernahme von Pausenaufsichten befreit wird und auf die Teilnahme an Konferenzen, Fortbildungen, etc., welche in Präsenzform durchgeführt werden, verzichtet.

Es bleibt der betroffenen Lehrkraft bzw. dem sonstigen Personal unbenommen, z.B. auf ärztliche Empfehlung hin, zusätzliche Gegenstände zu verwenden, die ihren persönlichen Schutz ggf. erhöhen können, wie eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB – ein Visier.

Die Anschaffung dieser Gegenstände obliegt der Lehrkraft, ferner hat sie die Einhaltung der jeweils gültigen Vorgaben in eigener Verantwortung bzw. in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt sicherzustellen.

Im Bereich der Förderschulen sind aufgrund der besonderen Gegebenheiten die jeweils gültigen Vorgaben zu beachten.

Einsatz im Präsenzunterricht oder ggf. in der Notfallbetreuung ist nicht möglich

Die Lehrkraft muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, wonach ihr Einsatz im Präsenzunterricht und ggf. in der Notbetreuung generell nicht vertretbar ist. Die ärztliche Bescheinigung gilt längstens für einen Zeitraum von 3 Monaten. Für eine längere Entbindung vom Präsenzunterricht ist eine ärztliche Neubewertung und Vorlage einer neuen Bescheinigung, die wiederum längstens 3 Monate gilt, erforderlich.

Diese Lehrkräfte nehmen in der Folge ihren Dienst in häuslicher Tätigkeit oder einem anderen, für die Lehrkraft besser geschützten Raum an der Schule wahr. Sie können vollumfänglich in die Erledigung aller Aufgaben einbezogen werden, welche ortsungebunden erbracht werden können. Bei der Aufgabenverteilung ist auf eine gleichmäßige und gerechte Arbeitsbelastung aller Beschäftigten zu achten. Die Lehrkraft, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann, hat die von der Schulleitung zugeteilten anderen Aufgaben im Umfang von 40 Zeitstunden pro Woche bei einer Lehrkraft mit voller Unterrichtspflichtzeit, bei Lehrkräften in Teilzeit Zeitstunden in entsprechend reduziertem Umfang zu erbringen.

Auf dieses Stundenmaß werden neben den Tätigkeiten im Rahmen des Distanzunterrichts, den Zeiten für die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und Korrekturarbeiten etc. auch die Zeiten angerechnet, in welcher die Lehrkraft ggf. Unterstützungstätigkeiten für andere Behörden leistet, z.B. Mitarbeit in einem Gesundheitsamt (insbesondere die CTT – Contact Tracing Teams).

Welche Regelungen sind bei Krankheit von Lehrkräften zu beachten? (akt. 16.11.2020, 12:30 Uhr)

Kranke Lehrkräfte dürfen nicht zum Präsenzunterricht in der Schule erscheinen. Dies gilt ganz besonders, wenn akute Krankheitssymptome vorliegen:

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit, Luftnot
  • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • (fiebriger) Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall

Die Lehrkräfte können bei Vorliegen dieser Symptome erst wieder zum Unterricht erscheinen, wenn

  • 24 Stunden keine der oben beschriebenen Krankheitssymptome mehr aufgetreten sind und
  • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt (Entscheidung über die Erforderlichkeit trifft der Arzt bzw. die Ärztin nach Ermessen).

Liegen lediglich leichte, neu aufgetretene und nicht fortschreitende Erkältungssymptome (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) vor, kann die Schule wieder besucht werden, wenn

  • nach mindestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde und
  • im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde.

Was gilt für Schwangere?

Über die Aufhebung des derzeit noch gültigen betrieblichen Beschäftigungsverbots für eine Tätigkeit in der Schule wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales sowie dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat leider erst kurzfristig entschieden werden können. Wir bitten dafür um Verständnis. Im Übrigen gelten für die nicht im Präsenzunterricht eingesetzten Schwangeren die obigen Ausführungen zu den Dienstpflichten, welche ortsungebunden erbracht werden können.

Was gilt für private Auslandsreisen?

Hierzu wird auf die Hinweise des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen vom 23.07.2020 Nr. P1400-1/22 hingewiesen.

Organisatorische Informationen

Darf eine nichtschulische Nutzung der Schulgebäude weiterhin erfolgen?

Die Entscheidung über die nichtschulische Nutzung der Gebäude fällt der Sachaufwandsträger in eigener Verantwortung.

Welche Maßgaben gelten für die Schülerbeförderung?

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort. 

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05. in Bayern gilt.

Wie werden Teilnehmerbeiträge in der Mittagsbetreuung erstattet?

Der Freistaat entlastet Eltern für die Monate April, Mai und Juni 2020 von den Kosten für die Mittagsbetreuung, sofern in den jeweiligen Monaten keine Betreuungsleistungen in Anspruch genommen wurden (weder regulär noch im Rahmen der Notbetreuung).  Einen Antrag auf die zusätzlichen Fördermittel stellen die jeweiligen Träger der Mittagsbetreuung (Antragsformular und weitere Informationen finden Sie hier). Um die Erstattung der Teilnehmerbeiträge kümmert sich dann der jeweilige Träger. Da die Prüfung der Anträge sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bitten wir Sie um ein wenig Geduld. Die Höhe der Förderung durch den Freistaat beträgt maximal 68€ pro Kind/Monat bei Gruppen der regulären Mittagsbetreuung und maximal 110€ pro Kind/Monat bei Gruppen der verlängerten Mittagsbetreuung.

Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen im Schuljahr 2019/20 sowie 2020/2021 Stornokosten erstattet?

Der Bayerische Landtag hat am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind.

Die Erstattung umfasst dem Grunde nach Fahrten im Schuljahr 2019/2020 sowie bereits für das kommende Schuljahr 2020/2021 gebuchte Fahrten, die im laufenden Schuljahr 2019/2020 wegen COVID-19 abgesagt werden.

Mit Blick auf die nunmehr ergangene generelle Vorgabe zur Absage von bereits gebuchten Fahrten über das Ende des laufenden Schuljahres hinaus (vgl. FAQ Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?) gilt Folgendes:

  • Soweit die Schulen die entsprechenden Fahrten nicht ohnehin bereits abgesagt hatten, ist dies nach Möglichkeit noch im Laufe des Juli 2020 zu tun, jedenfalls aber schnellstmöglich.
  • Angesichts der nötigen Verfahrensschritte sowie der ohnehin hohen Arbeitsbelastung zum Schuljahresende wird die Frist für die Meldung von Erstattungsbeträgen vom 01.08.2020 bis zum 01.10.2020 verlängert.
  • Die bisherigen Hinweise sowie die Maßgaben zum Verfahren (insbes. Abfrage bei Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern) aus den Schreiben vom 08.04.2020 (BS4432.0/27/4) sowie 22.05.2020 (BS4432.0/27/99) gelten im Übrigen unverändert weiter.

Die Leistung durch den Freistaat bezieht dem Grunde nach alle bayerischen Schulen, d.h. auch kommunale Schulen sowie Schulen in privater Trägerschaft ein.

Es ist vorgesehen, dass die jeweilige Schule auf die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zukommt, die von einer Reiseabsage betroffen sind. Wir bitten Eltern, davon abzusehen, selbst Anträge oder Rechnungen an die Schulen oder an andere staatliche Stellen zu schicken! Reiseunternehmen setzen sich wegen möglichen Rechnungen zu Stornokosten bitte direkt mit den betroffenen Schulen in Verbindung. Die Schulen bzw. die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler sind zudem gehalten, Möglichkeiten zur kostenfreien Stornierung bzw. zur Reduzierung der Stornokosten zu nutzen.

Leistungsberechtigt sind Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler, die die Erstattung von angefallenen oder anfallenden Stornokosten zum Ausgleich oder der Milderung von Nachteilen benötigen.

Nicht erfasst sind Träger von Einrichtungen sowie Maßnahmen, deren Kosten bzw. etwaige Stornokosten über Dritte finanziert werden.
Nicht erfasst sind ferner sonstige Schulveranstaltungen sowie private Abschlussfahrten, private Sprachkurse im Ausland, Auslandsjahre u.ä.

Hier finden Sie Informationen zu Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021.

Beratungsangebote

Welche Ansprechpartner für eine Beratung stehen an den Schulen momentan zur Verfügung?

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern stehen die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung zur Verfügung.

Neben den Lehrkräften sind hier die für Ihre Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese noch nicht wie gewohnt in vollem Umfang persönlich aufsuchen kann.

Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden.

Wie kann ich Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erreichen?

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft und die der Schulpsychologin bzw. des Schulpsychologen entnehmen Sie bitte den Informationen der jeweiligen Schule, z. B. den Elternbriefen oder der Schulhomepage. Weiter können Sie auch bei Ihrer Schule um eine Kontaktaufnahme bitten.

Die Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Staatlichen Schulberatungsstellen finden Sie auf der Homepage der für Ihren Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle.

Mit welchen Beratungsanliegen kann ich mich an Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wenden?

Beratungslehrkräfte beraten Schüler und Eltern an den Schulen zum Beispiel

  • bei der Wahl der Schullaufbahn
  • bei der Wahl von Fächern und Ausbildungsrichtungen innerhalb einer Schulart
  • über die Möglichkeiten, innerhalb einer Schulart von einer Ausbildungsrichtung in eine andere zu wechseln
  • bei der Entscheidung, welcher Schulabschluss angestrebt werden soll
  • bei der Vorbereitung auf die Berufs- oder Studienwahl.

Beratungslehrkräfte sind auch Ansprechpartner bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten.

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bieten an den Schulen Beratung, Hilfe und Betreuung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

  • in psychologisch komplexen Fällen und Fragestellungen, die den schulischen Bereich betreffen
  • bei der Frage nach der Eignung für eine bestimmte Schulart
  • bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • bei der Förderung altersgemäßer Lern- und Arbeitsmethoden
  • bei Fragen der Inklusion
  • bei Erziehungsfragen oder bei schulischen Krisen.

Wie wird das Beratungsangebot umgesetzt?

Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen stehen weiterhin über elektronische Medien, bspw. per E-Mail, oder telefonisch zur Verfügung (im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen).

Eine Beratung an der Schule ist derzeit wieder möglich, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Beratenden und Ratsuchenden erforderlich ist. Für eine Beratung an der Schule ist eine terminliche Vereinbarung (z. B. telefonische Anmeldung oder Terminvereinbarung per E-Mail) im Vorfeld notwendig. Grundlage einer jeden persönlichen Beratung muss hier aber stets die strikte Einhaltung aller derzeitig geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sein.

An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit Dir selbst oder mit Freunden stehen Dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst Du Dich bei Problemen an Personen Deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule Deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft Deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für Deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, d. h. sie dürfen ohne Dein Einverständnis nichts über Euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen sind gerne Ansprechpartner für Dich.

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn Du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn Du oder andere, die Du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst Du Dich an folgende Stellen wenden und Dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest Du viele andere Jugendliche, mit denen Du Dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die Dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst Du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst Du Dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und Dir helfen lassen.
     

Weitere außerschulische Ansprechpartner findest Du hier und über Deine Schule.

Links und Downloads zum Thema Coronavirus

Informationsschreiben von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo an die Eltern

Telefonische Auskunft

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr) eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.

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